Gangway Beatz - Berlin Bronx Connection
Full Movie coming soon!!
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Status Yo! (2004)
Breathlessly energetic Berlin-set hip-hop epic Status Yo! employs performers and locations from local music scene to tell an ambitious story of one eventful night in the German capital. With just 24 hours in which to organize the biggest party the city's ever seen, Yan Eq, Jamie, Sera and others must deal with their love lives, tenuous living arrangements and various shady characters on their way to hip-hop glory.
Der Hip Hopper YANEQ nimmt die Schnauze ganz schön voll. Um eine Affäre mit der Schwester seines besten Freundes zu vertuschen, verkündet er, dass er innerhalb von 24 Stunden die grsste Party – den fettesten Jam, wie es in der Szene heisst – organisieren kann. Und das alles ohne Geld. Gemeinsam mit seinem Gefolgsmann JAMIE muss er jetzt nicht nur die gesamte Ausrüstung "zusammenleihen", sondern auch Diebstahl, Abzocke und Dresche überstehen. SAESSION, ebenfalls Rapper aus Berufung, hat notorisch Schulden, muss vor Geldeintreibern fliehen und gleichzeitig verhindern, dass seine Freundin YESIM von ihrem Bruder gefunden und im schlimmsten Fall in die Türkei verschleppt wird. Das Liebespaar scheint unzertrennlich, bis sich eine Skinhead-Horde aus der Vorstadt einmischt. Zum Showdown erscheinen in letzter Sekunde die 5AMOX – die wahrscheinlich besten Breakdancer der Welt. Zusammen mit SERA, dem dichtenden Hühnen, zwingen sie die Neonazis in die Knie. SERA, der sein Geld rappend in der U-Bahn verdient, kämpft um seine Wohnung, die sein Marihuana-Dealer verpfändet hat. VERN, selbsternannter B-Boy-Manager und Mann ohne Worthirnschranke, redet sich das Leben breit auf der Suche nach dem ultimativen Booking, das ihn ganz nach oben bringt. DANY, Spross chinesischer Einwanderer, ist immer ein Schritt schneller als die Polizei. Er ist einer der bekanntesten Graffitti-Sprüher der Republik und hat nur Eines im Sinn: eine komplette S-Bahn zu bemalen. Die Fäden der Episoden verwandeln sich innerhalb einer Nacht und eines Tages in eine pulsierende Komposition aus fabelhaften Laiendarstellern und waghalsigem Filmemachen.
Language: German,
Genre: Drama,
Releasedate: 2004,
Directed by: Till Hastreiter
Medley "Status Yo" 2004
Das kleine Fernsehspiel, ZDF 2002
Will einmal bis zur Sonne geh'n
Lebendiges Porträt über junge Rapperinnen
Petra Mäussnest followed over a one year period three young women from the German Hip Hop scene. “Will einmal bis zur Sonne geh´n” is a music film with angry and shotty Raps that offers Hip-Hop fans and outsiders a fascinating overview over a turbulent scene, which, despite of being commercialized, allows a place for people who have something to say and want to exist through their own conception of life, career and image.
Petra Mäussnest hat über den Zeitraum eines Jahres hinweg drei jungen Frauen in der deutschen Hip-Hop-Szene begleitet. Cora E., Brixx und Pyranja haben sich als Rapperinnen in der von Männern dominierten Hip-Hop-Szene in Deutschland einen Namen gemacht.
Allein unter lauter Männern: Von Journalistinnen und Radioreporterinnen werden sie immer wieder darauf angesprochen, wie es denn so ist, als Frau unter lauter Männern. Wie das ist und wie sich die Drei mit ihren sehr unterschiedlichen Vorstellungen im Musikbusiness, in der Szene und im Alltag behaupten, das zeigt der Film "Will einmal bis zur Sonne geh'n". Ein Jahr lang begleitete Dokumentarfilmerin Petra Mäussnest ihre Protagonistinnen zu Hause in Berlin, Rostock, Köln und Heidelberg, im Tourbus, Backstage, bei Auftritten und Videoclip-Dreh, der Record-Release-Party und beim Rapworkshop.
Cora E - Zwischen Psychatrie und Rapworkshop: "Ich bin lieber überhaupt nicht in den Charts und mach gar keine Platten, wenn das für mich einen Preis kosten würde, den ich nicht bereit bin zu zahlen - mich abhängig zu machen", stellt Cora E., 33, ihren Standpunkt klar. Cora stammt aus Kiel, lebt in Heidelberg und arbeitet als Krankenschwester in der Psychiatrie. Als Cora vor 15 Jahren anfing zu rappen, war Hip-Hop in Deutschland noch ein Geheimtipp. Heute ist es die vorherrschende Jugendkultur und Musik, und Cora findet in der zunehmend kommerzialisierten Szene wenig von dem wieder, was sie früher faszinierte. Trotzdem nutzt Cora ihr Können in Sachen Rap und gibt es in zahlreichen Workshops an die nächste Generation weiter.
Brixx - Der Traum von Amerika: Brixx flüchtete als Kind mit ihrer Familie aus Ungarn und lebt heute in Köln. Seit ihrer Teenagerzeit träumt die 26-Jährige davon, in den USA groß rauszukommen. Ihr Traum schien in Erfüllung zu gehen, als sie für ihr erstes Album "Everything happens for a reason" von Sony Columbia unter Vertrag genommen wurde. Die Songs wurden in New York aufgenommen, und Brixx präsentierte sich als glamouröse Hip-Hop-Queen. "Und dann im Nachhinein hab ich mich selber nicht mehr erkannt, weil ich visuell einfach zu weit gegangen bin", resümiert Brixx, wenn sie ihr Albumcover heute betrachtet. Die Platte wurde nie in den Staaten veröffentlicht und ist auch in Deutschland nicht von einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen worden. Doch Brixx hat ihren Traum nicht aufgeben. Sie arbeitet weiter an ihrer Karriere und nimmt jetzt alles selbst in die Hand.
Pyrania - Die nächste Generation: Im Gegensatz zu Brixx ist Pyranja, 23, sehr vorsichtig, was den Traum vom großen Hip-Hop-Star angeht. Pyranja lebt in Berlin und stammt aus Rostock. Sie möchte zwar endlich ihre erste Platte machen, doch überlegt sie sich sehr genau, mit wem sie zusammenarbeitet und unter welchen Bedingungen. "Irgendwann hab ich gesagt so und so stell ich mir das vor, und wenn ihr da Bock drauf habt, dann Okay." Def Jam Germany ist das Label ihrer Wahl, mit dem sie erfolgreich ihre erste EP "Im Kreis" veröffentlicht. Für jugendliche Hip-Hop-Fans ist sie zurzeit wohl die bekannteste der Drei, und wenn sie durch Rostock spaziert, kann es schon mal passieren, dass sie um ein Autogramm gebeten wird. "Will einmal bis zur Sonne gehn" ist ein Musikfilm mit wütendem, rotzigem Rap, der Hip-Hop-Fans wie Außenstehenden spannende Einblicke in eine turbulente Szene bietet, die trotz Kommerzialisierung Platz hat für Leute, die etwas zu sagen haben und mit ihrer eigenen Vorstellung von Leben, Karriere und Image bestehen wollen.
Buch und Regie: Petra Mäussnest
Kamera: Knut Schmitz
2. Kamera: Petra Mäussnest
Ton: Dirk Niemeier, Ingo Hugenroth
Konzertton: Ingo Hugenroth, Bernhard Albrecht
Montage: Petra Mäussnest, Oliver Keidel Cabreiro
Tonschnitt: Jana Teuchert
Mischung: Ingo Hugenroth
Produktionsleitung: Anja-Christin Remmert
Redaktion: Claudia Tronnier
Sendelänge: 84'00''
Mitwirkende Cora E., Brixx und Pyranja
Juliane-Bartel-Preis 2002
Die Jury unter Vorsitz von Ministerin a.D. Helga Schuchardt vergab vier Hauptpreise in Höhe von jeweils 3000 Euro. Die Preisträgerinnen wurden außerdem mit einer von der hannoverschen Künstlerin Ulrike Enders eigens für diesen Preis geschaffenen Skulptur geehrt.
"Will einmal bis zur Sonne geh’n"
von Petra Mäussnest, ausgestrahlt beim ZDF
Der Dokumentarfilm spiegelt anschaulich das Leben und die unterschiedlichen Vorstellungen von drei jungen deutschen Rapperinnen, die es geschafft haben, sich in der männerdominierten HipHop-Szene einen Namen zu machen. Gelungen ist der Autorin ein gleichermaßen aufschlussreiches wie unterhaltsames und lebendiges Portrait, das die drei Protagonistinnen als selbstbewusst agierende und daher positive Identifikationsfiguren darstellt und einen Einblick in ihr Lebensgefühl bietet – ein Gegenentwurf zur derzeit populären inszenierten "Popstar-Kultur".
www.pyranja.de






